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Tradinghubs (tradinghubs.live) – Betrugsverdacht im Forex- und Kryptohandel

Die Handelsplattform Tradinghubs mit der Domain tradinghubs.live wirbt im Internet mit umfassenden Angeboten im Bereich Kryptowährungshandel und Forex-Trading. Nach eigenen Angaben zählt Tradinghubs zu den größten Forex- und Kryptowährungsmarken weltweit und verspricht Anlegern optimale Beratung, Unterstützung sowie Ressourcen für eine erfolgreiche Zukunft. Doch bei näherer Prüfung zeigen sich erhebliche Unstimmigkeiten, die Anleger sehr ernst nehmen sollten.

Anwaltliche Beratung

In einem unverbindlichen und kostenlosen Erstgespräch kläre ich Sie darüber auf, welche rechtlichen Maßnahmen gegen Tradinghubs sinnvoll sind. Ihre Forderung auf Rückzahlung vertrete ich anschließend engagiert und konsequent.

Welche Leistungen bietet Tradinghubs an?

Auf der Webseite wird unter anderem der Handel mit Kryptowährungen sowie mit Währungspaaren (Forex) angeboten. Tradinghubs stellt sich als international tätige Marke dar, die sowohl Anfängern als auch professionellen Tradern den Zugang zu den globalen Finanzmärkten ermöglichen möchte. Es wird damit geworben, dass ein engagiertes Team „Tag und Nacht“ daran arbeite, ein ideales Handelsumfeld zu schaffen.

Solche Versprechen klingen zunächst attraktiv. Gerade im Bereich CFDs, Forex und Kryptowährungen sind viele Anleger auf der Suche nach lukrativen Investitionsmöglichkeiten. Doch unsere Erfahrungen aus der Beratung zahlreicher Mandanten zeigen, dass gerade in diesem Marktsegment besondere Vorsicht geboten ist.

Zweifel an der Seriosität

Tradinghubs gibt als angeblichen Firmensitz die Adresse 716 Witney Way, Boldon Business Park, Boldon Colliery, Vereinigtes Königreich, NE35 9PE an. Eine Überprüfung dieser Anschrift ergab jedoch, dass sich dort keine erkennbare Niederlassung der angegebenen Gesellschaft befindet. Für eine seriöse Handelsplattform ist eine transparente und nachvollziehbare Unternehmensstruktur jedoch zwingend erforderlich.

Hinzu kommt, dass ein gesetzlich vorgeschriebenes, rechtsverbindliches Impressum mit Angaben zu den vertretungsberechtigten Organen fehlt. Ebenso findet sich kein Hinweis darauf, in welchem Unternehmensregister eine Betreibergesellschaft eingetragen ist. Gerade diese Informationen sind für Anleger essenziell, um die Identität und Verantwortlichkeit des Anbieters überprüfen zu können.

Als Kontaktmöglichkeit wird lediglich die E-Mail-Adresse support@Tradinghubs.live genannt. Auch dies entspricht nicht den Standards, die man von einem seriösen Finanzdienstleister erwarten darf.

Besonders kritisch ist, dass Tradinghubs auf der Homepage behauptet, reguliert zu sein. Eine solche Aussage vermittelt Anlegern Sicherheit. Tatsächlich jedoch verfügt die Plattform über keine nachweisbare Genehmigung einer staatlichen Aufsichtsbehörde, Handelsgeschäfte anzubieten.

Finanzdienstleister, die Forex-, CFD- oder Kryptohandel anbieten, benötigen grundsätzlich eine behördliche Erlaubnis. In Deutschland ist hierfür die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zuständig. Das Genehmigungsverfahren dient dem Schutz der Anleger und stellt sicher, dass bestimmte organisatorische, finanzielle und rechtliche Voraussetzungen erfüllt werden.

Seriöse Anbieter veröffentlichen transparent, welche Aufsichtsbehörde ihnen die Genehmigung erteilt hat, und nennen die entsprechende Registrierungsnummer. Sämtliche dieser Angaben fehlen bei Tradinghubs.

Da Tradinghubs über keine Genehmigung der BaFin verfügt, handelt es sich – soweit Handelsgeschäfte mit Anlegern in Deutschland angeboten werden – um unerlaubte Finanzdienstleistungen im Sinne des Kreditwesengesetzes (KWG). Das Anbieten solcher Geschäfte ohne entsprechende Erlaubnis stellt einen klaren Gesetzesverstoß dar.

Für betroffene Anleger bedeutet dies: Sie haben es nicht mit einem regulierten, seriösen Finanzdienstleister zu tun, sondern mit einem Anbieter, der außerhalb des gesetzlich vorgesehenen Rahmens agiert.

Warnung der britischen Finanzaufsicht

Besonders alarmierend ist, dass die britische Finanzmarktaufsicht, die Financial Conduct Authority (FCA), am 18.02.2026 eine Warnung zu Tradinghubs veröffentlicht hat. Eine solche öffentliche Warnmeldung ist ein starkes Indiz dafür, dass erhebliche regulatorische Bedenken bestehen.

Wenn eine offizielle Aufsichtsbehörde vor einem Anbieter warnt, sollten Anleger keinesfalls weitere Einzahlungen leisten. Unsere Kanzlei wertet derartige Warnungen regelmäßig als ernstzunehmendes Signal für ein erhöhtes Risiko eines möglichen Betrugs.

Kostenloses Ersttelefonat

Während eines kostenfreien und unverbindlichen Erstgesprächs zeige ich Ihnen auf, welche rechtlichen Maßnahmen gegen Tradinghubs in Betracht kommen. Ihre Forderungen auf Rückzahlung verfolge ich anschließend mit großer Konsequenz.

Was können Betroffene tun?

In unserer täglichen Beratungspraxis berichten Mandanten häufig über ähnliche Erfahrungen mit vergleichbaren Plattformen:

  • Anfangs schnelle Gewinne auf dem Handelskonto
  • Massive Aufforderungen zu weiteren Einzahlungen
  • Schwierigkeiten oder vollständige Verweigerung von Auszahlungen
  • Unerreichbarkeit der Ansprechpartner nach größeren Einzahlungen

Ob im konkreten Einzelfall bereits ein Betrug vorliegt, bedarf stets einer individuellen rechtlichen Prüfung. Allerdings zeigen die fehlende Regulierung, die FCA-Warnung, das mangelhafte Impressum sowie die nicht verifizierbare Geschäftsadresse deutliche Kritikpunkte, die Anleger keinesfalls ignorieren sollten.

Wenn Sie bei Tradinghubs investiert haben und Probleme bei der Auszahlung Ihrer Gelder bestehen, sollten Sie umgehend handeln:

  • Keine weiteren Einzahlungen leisten
  • Sämtliche Kommunikation und Zahlungsnachweise sichern
  • Unverzüglich rechtlichen Rat einholen

Je früher rechtliche Schritte geprüft werden, desto größer sind die Chancen, Zahlungsströme nachzuverfolgen und mögliche Ansprüche geltend zu machen.

Unsere Unterstützung für geschädigte Anleger

Als auf Kapitalanlagebetrug, Kryptobetrug, Forex- und CFD-Fälle spezialisierte Kanzlei prüfen wir für Mandanten:

  • Ob Ansprüche gegen die Betreiber bestehen
  • Ob Zahlungsdienstleister oder Banken in die Haftung genommen werden können
  • Welche straf- und zivilrechtlichen Schritte sinnvoll sind

Unsere Erfahrung zeigt, dass viele Geschädigte zunächst zögern, rechtliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Dabei ist eine frühzeitige anwaltliche Beratung häufig entscheidend.

Wenn Sie unsicher sind, ob Tradinghubs seriös ist oder ob Sie möglicherweise Opfer eines Betrugs geworden sind, bieten wir Ihnen eine fundierte rechtliche Ersteinschätzung Ihres Falls an. Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Wir unterstützen Sie kompetent, diskret und mit Nachdruck bei der Durchsetzung Ihrer Rechte.

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