Die Handelsplattform Prime Futures Trade steht aktuell im Fokus von Kritik und Warnungen. Insbesondere die britische Finanzmarktaufsichtsbehörde FCA hat öffentlich darauf hingewiesen, dass die Plattform ohne die erforderliche Zulassung operiert. Anleger sollten daher genau prüfen, ob sie bei dieser Plattform investieren möchten. Was steckt hinter Prime Futures Trade, und warum wird vor einem Engagement gewarnt?
Auf der Website von primefuturestrade.org wird mit vielversprechenden Slogans geworben. Kunden sollen durch ein „blühendes Netzwerk von Experten“ Zugang zu „starken Marktinsights“ und den „Top-Trade-Setups in der Branche“ erhalten. Die Plattform bietet angeblich umfassende Verbindungen zu professionellen Händlern und behauptet, Anlegern seit über fünf Jahren bei der Verwirklichung finanzieller Ziele zu helfen.
Das Angebot umfasst insbesondere:
Doch die Realität hinter diesen Aussagen wirft einige Fragen auf.
Die britische Financial Conduct Authority (FCA) hat eine deutliche Warnung ausgesprochen: Prime Futures Trade besitzt keine Zulassung, um in Großbritannien Finanzdienstleistungen anzubieten. Damit handelt es sich um einen Verstoß gegen geltende Finanzmarktvorschriften. Anleger in Großbritannien sind daher nicht durch den Schutzmechanismus der FCA abgesichert, was das Risiko erheblich erhöht.
Auch in Deutschland unterliegt die Handelsplattform keiner behördlichen Kontrolle. Gemäß § 2 Abs. 2 Nr. 10 des Wertpapierinstitutsgesetzes (WpIG) fällt der Eigenhandel mit Finanzinstrumenten wie CFDs und Forex in den Bereich der regulierten Wertpapierdienstleistungen. Anbieter wie Prime Futures Trade benötigen hierfür eine Genehmigung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin).
Die BaFin hat jedoch bestätigt, dass Prime Futures Trade über keine solche Genehmigung verfügt. Dies stellt einen klaren Verstoß gegen das deutsche Wertpapierrecht dar und ist ein weiteres Indiz dafür, dass die Seriosität der Plattform zu hinterfragen ist.
Neben den regulatorischen Mängeln gibt es weitere Hinweise darauf, dass Prime Futures Trade möglicherweise unseriös agiert:
Wenn Sie bei Prime Futures Trade investiert haben und Probleme auftreten – etwa bei der Auszahlung von Guthaben oder wenn zusätzliche Einzahlungen verlangt werden – können rechtliche Schritte eingeleitet werden. Beispiele für mögliche Ansprüche:
Anleger, die Schwierigkeiten mit Prime Futures Trade haben, sollten nicht zögern, rechtliche Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Besonders bei folgenden Szenarien ist anwaltlicher Rat dringend angeraten:
Fazit: Die Warnung der FCA und die fehlende Regulierung durch die BaFin sollten ernst genommen werden. Wenn Sie Zweifel an der Seriosität eines Anbieters wie Prime Futures Trade haben, ist Vorsicht geboten. Setzen Sie auf rechtliche Beratung, um Ihre Interessen zu schützen.
Unsere Kanzlei steht Ihnen zur Seite, um Ihre Ansprüche zu prüfen und durchzusetzen. Kontaktieren Sie uns gerne!
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