Immer mehr Anleger berichten über negative Erfahrungen mit der Plattform Divine Group (divine-group.io). Das Unternehmen wirbt mit modernem Online-Handel und hohen Renditen – insbesondere im Bereich Kryptowährungen, Differenzkontrakte (CFDs) und Währungspaare (Forex).
Doch hinter der professionell wirkenden Webseite verbirgt sich ein erhebliches Risiko für Investoren. Unsere Kanzlei hat die Plattform rechtlich geprüft – mit alarmierendem Ergebnis.
Ein zentrales Warnsignal ist das Fehlen einer Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin).
Nach § 32 Kreditwesengesetz (KWG) benötigt jeder, der in Deutschland Finanz- oder CFD-Dienstleistungen anbietet, eine schriftliche Genehmigung der BaFin.
Die Divine Group Ltd tritt international auf, gibt jedoch keine gültige Zulassung einer europäischen Aufsichtsbehörde an. Damit besteht der Verdacht, dass die Plattform unerlaubte Finanzdienstleistungen betreibt – ein klarer Verstoß gegen das KWG.
Für Anleger bedeutet das: Ihr investiertes Kapital ist nicht durch europäische Aufsichtsbehörden geschützt. Rückforderungen sind ohne anwaltliche Hilfe kaum möglich.
Auf der Webseite divine-group.io werden eine britische Geschäftsadresse und eine Telefonnummer angegeben: Devonshire House Off Ax, 582 Honeypot Lane, Stanmore, Vereinigtes Königreich, England, HA7 1JS.
Diese Angaben wirken auf den ersten Blick vertrauenswürdig. Doch eine Überprüfung zeigt:
Unter dieser Adresse befindet sich keine Niederlassung der Divine Group Ltd. Es handelt sich um ein virtuelles Büro, das von mehreren Briefkastenfirmen genutzt wird. Auch die Telefonnummer führt nicht zu einem überprüfbaren Kundenservice.
Solche Scheintransparenz ist ein bekanntes Merkmal unseriöser Anbieter. Anlegern wird suggeriert, es handele sich um ein reguliertes, etabliertes Unternehmen – tatsächlich bleiben die Verantwortlichen anonym.
Im britischen Handelsregister existiert zwar eine Firma Divine Group Ltd, allerdings mit der Registrierungsnummer 10898294. Die Betreiber der Webseite verwenden jedoch eine abweichende Nummer 12780933. Das legt nahe, dass hier ein Identitätsdiebstahl vorliegt – also die Daten eines bestehenden Unternehmens missbraucht werden, um Anlegern Seriosität vorzutäuschen.
In solchen Fällen versuchen Betrüger, über bekannte Namen und echte Registereinträge Vertrauen aufzubauen, obwohl sie mit dem eingetragenen Unternehmen nichts zu tun haben.
Auf divine-group.io fehlt ein ordnungsgemäßes Impressum, wie es § 5 Digitale-Dienste-Gesetz (DDG) vorschreibt.
Weder der Name des rechtlich verantwortlichen Unternehmens noch die vertretungsberechtigten Organe werden genannt. Ebenso fehlt ein Hinweis darauf, in welchem Unternehmensregister die Betreibergesellschaft eingetragen ist.
Das Fehlen dieser Pflichtangaben ist ein typisches Warnzeichen für unseriöse Anbieter. Es erschwert Geschädigten die gerichtliche Verfolgung ihrer Ansprüche und ist ein klarer Rechtsverstoß.
Seriöse Handelsplattformen nennen immer die zuständige Aufsichtsbehörde (z. B. BaFin, FCA, CySEC) und ihre Lizenznummer. Bei Divine Group fehlen diese Angaben vollständig. Damit handelt die Plattform, sofern sie sich an deutsche Anleger richtet, unerlaubt und rechtswidrig. Das Genehmigungsverfahren einer Finanzaufsicht dient dem Schutz der Anleger – es überprüft Bonität, Zuverlässigkeit und interne Kontrollmechanismen. Dass Divine Group diesen Weg umgeht, ist ein massives Warnsignal.
Zusammenfassend zeigen die Recherchen deutliche Hinweise auf einen betrügerischen oder zumindest unseriösen Anbieter:
Anleger sollten daher dringend von Einzahlungen auf divine-group.io absehen und bei bestehenden Investitionen sofort rechtlichen Rat einholen.
Wenn Sie über die Plattform Divine Group Geld investiert haben und nun:
dann sollten Sie sofort handeln.
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